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Zürich · Mobilität & Alltag

Zweitauto abgeschafft: Wie eine Familie in Zürich heute nur noch stundenweise fährt

NB

Nadine Brunner

Veröffentlicht am 24.08.26 · Lesezeit 5 Min.

Der zweite Wagen stand elf Monate im Jahr in der Tiefgarage – und kostete trotzdem jeden Monat Geld. Parkplatzmiete, Versicherung, Verkehrsabgabe, Service, Wertverlust. Gefahren wurde er an vielleicht dreissig Tagen. Irgendwann stellte sich die Familie Brunner die naheliegende Frage: Warum eigentlich besitzen, wenn man nur benutzen will?

Carsharing-Fahrzeug auf einem markierten Standplatz in einer Schweizer Innenstadt mit Tram im Hintergrund
Fester Standplatz statt Suchverkehr: Das Fahrzeug steht immer am gleichen Ort.

Die Rechnung, die den Ausschlag gab

Ein Zweitwagen in der Schweiz kostet je nach Modell und Standort schnell mehrere hundert Franken pro Monat – noch bevor ein einziger Kilometer gefahren ist. Die Familie rechnete nach: Für ihre rund dreissig Fahrtage im Jahr lagen die Fixkosten pro tatsächlich genutztem Tag im dreistelligen Bereich. Stundenweise Miete war schlicht die günstigere Variante.

Entscheidend war aber nicht der Preis allein, sondern die Frage, ob im Bedarfsfall überhaupt ein Auto verfügbar ist. Genau das liess sich vorab prüfen – in der App.

Buchen in zwei Minuten: der Ablauf in der Praxis

Hand hält ein Smartphone mit einer Fahrzeugbuchung in Zürich, Preis in Franken und Reservieren-Schaltfläche
Fahrzeug, Standort, Zeitfenster und Preis stehen vor der Reservation fest.

Der Ablauf ist immer derselbe: Standort in der Karte wählen, Fahrzeugkategorie und Zeitfenster festlegen, reservieren. Geöffnet wird das Auto anschliessend per App oder Karte, der Schlüssel liegt im Fahrzeug. Zurück geht es an denselben Standplatz – kein Schalter, keine Übergabe, keine Öffnungszeiten. Verlängern lässt sich eine Buchung unterwegs, solange das Fahrzeug danach frei ist.

Vom Grosseinkauf bis zum Alpenpass

Blick aus dem Fahrzeuginnenraum auf eine Passstrasse in den Schweizer Alpen
Wochenendtour über den Pass: gebucht am Vorabend, bezahlt nach Stunden und Kilometern.

Im Alltag deckt der öffentliche Verkehr in der Schweiz das meiste ab. Übrig bleiben die Fälle, in denen ein Auto wirklich hilft: der Grosseinkauf, der Besuch bei den Grosseltern im Emmental, die Wanderung mit Ausrüstung, der Ausflug über einen Pass. Für diese Fahrten wird gebucht, was passt – ein kleiner Wagen für die Stadt, ein Kombi für die Familie.

Elektrischer Transporter wird in einer Parkgarage geladen, eine Person lädt Kartons ein
Für den Umzug oder sperrige Ware: Transporter statt Miettermin am Schalter.

Was die App im Alltag übernimmt

Für wen sich der Verzicht rechnet

Ein Patentrezept ist Carsharing nicht. Wer täglich pendelt oder in einer Region mit dünnem Fahrplan lebt, fährt mit dem eigenen Auto meist besser. Wer aber gut erschlossen wohnt und das Fahrzeug punktuell braucht, spart die Fixkosten – und den Parkplatz. Die Familie Brunner hat den Zweitwagen im Frühling verkauft. Zurückgekommen ist er bisher nicht.

Hinweis: Dieser Beitrag ist ein werblicher Inhalt. Verfügbarkeit, Fahrzeugkategorien, Tarife und Versicherungsleistungen hängen vom Standort, vom Zeitpunkt und vom jeweiligen Vertrag ab. Es gelten ausschliesslich die Bedingungen des jeweiligen Anbieters. Genannte Kostenbeispiele sind unverbindlich.